Fraser Island

Fraser Island ist mit einer Länge von 120km die größte Sandinsel der Welt. Sie enthält so viel Sand, wie alle Wüsten der Erde zusammen. Und trotzdem wächst und lebt eine so artenreiche Flora und Fauna dort, wie man es sich kaum vorstellen kann. Noch immer entdecken Forscher neue Vogel- und Pflanzenarten. So kamen allein in den letzten zwei Jahren über 70 neue Spezies dazu. Außerdem wechseln sich Regenwald und Mischwald von dichter Beholzung bis hin zu offenen Lichtungen immer wieder ab. Dies ist nur möglich, weil die Insel gleichzeitig einer der größten Süßwasserspeicher der Erde ist und das, obwohl sie mitten im Pazifik liegt.

Und wir haben sie heute besucht. Mit #discoveryfraserisland haben wir einen 11-stündigen Tagesausflug zur Insel gemacht.

Um 6 Uhr ging es los. Aufgrund der Buschfeuer mussten wir leider 1,5h Autobahn in Kauf nehmen (sonst wären wir direkt über die Nationalparks hin gefahren) und sind dann kurz vor der Insel auf einen Monstertruck (ein umgebautes ehemaliges Militärfahrzeug) umgestiegen. 🙂 Mit dem ging es ab auf die Fähre und dank seiner Offroad-Eigenschaften ins freie Gelände. Das war mega geil!

Neben einem Morning-Tea am endlosen Strand, einer Wanderung durch den Regenwald und einer Badepause am Lake McKenzie gab es noch ein Lunch und eine kleine Dingodame zu sehen. Auf dem Rückweg zum Resort haben wir sogar noch Kangerus in freier Wildbahn (auf einem Golfplatz 😉 ) entdeckt. Aber leider nur ganz kurz aus dem fahrenden Auto. Deswegen wollen wir uns morgen mal auf die Suche nach Koalas und Kängerus machen. Die haben wir bei den ganzen Strandbesuchen in den letzten 3 Tagen nämlich immer noch nicht gesehen. Dafür sind uns beim Abendessen im Hafen von Noosa Heads noch Pelikane begegnet.

Der Monstertruck!
Strand ohne Ende – 105km!
Hier sind alle mit Trucks unterwegs.
Wanderung durch den Regenwald 🙂
Lake McKenzie
Hafen Noosa Heads