Silvester in Neuseeland…
…haben wir am Lake Tekapo verbracht. Hauptsächlich wollten wir hier her, um den See zu erkunden und Sterne zu beobachten.
Dass wir zu Silvester hier sein würden, was hauptsächlich durch die Änderung unserer eigentlichen Reiseroute zustande kam, haben wir eigentlich gar nicht erwartet. Denn der Ort ist eher klein und da die meisten Touristen und auch Einheimischen aus den gleichen Gründen wie wir dort hin kommen, war an Silvester nicht viel los. Der Ort war zwar, wie im Moment überall, sehr voll, da in Neuseeland Ferien sind, aber hier wird Silvester auch ganz anders gefeiert als bei uns. Große Partys und Feuerwerk gibt es nur in den Großstädten. Ansonsten verbringen die Neuseeländer ihren Silvesterabend eher am Strand oder auf dem Campingplatz mit Freunden und einem BBQ. Da es normalerweise ja warm und im Sommer sehr trocken ist, ist privates Feuerwerk fast überall verboten. Es gab also keine großen Partys, kein Feuerwerk und auch sonst nichts was groß an Silvester erinnern würde.
Das war aber gar nicht schlimm, denn unser Plan für die Silvesternacht war eigentlich die Sternbeobachtungstour, aber die wurde leider kurz vorher wegen den Wetterbedingungen abgesagt ?. Der Himmel hatte sich nämlich am Abend komplett zugezogen. Also sind wir kurzerhand am Seeufer geblieben und haben im Dunkeln auf den Jahreswechsel gewartet, still und ohne großes Bamborium mit ein paar anderen Touris…ganz unspektakulär aber trotzdem schön ?.
Ansonsten haben wir natürlich tagsüber noch ein bisschen die Umgebung erkundet und waren auf dem Mount John beim Observatorium, um einen schönen Blick auf den See und die Stadt zu haben. Da es am 31. endlich mal richtig warm war (26°C), sind wir dabei ordentlich ins Schwitzen gekommen und haben uns sogar ins eiskalte Wasser gewagt (der See dürfte so 12-14°C gehabt haben). So waren wir wenigstens ein Mal in Neuseeland baden ☺️. Obwohl es eher so ein schnelles rein und gaaaaanz schnelles wieder raus war ?. Basti war immerhin 5 Minuten drin und ist sogar untergetaucht ??.




Gestern sind wir dann weiter zurück Richtung Ostküste und haben eine Nacht in Kurow verbracht. Eigentlich wollten wir 2 Nächte bleiben, da der Ort an einer schönen Flusslandschaft gelegen ist und wir Kanu fahren wollten. Aber der Ort war sowas von am A… der Welt ?, dass wir heute doch weiter gefahren sind. Das war echte neuseeländische Provinz. Und das Wetter hätte Kanu fahren eh wieder nicht zugelassen ?.

Heute sind wir also in Oamaru gelandet. Ein Ort, der an das viktorianische Zeitalter erinnert und direkt am Pazifik liegt. Hier hatten wir einen schönen Nachmittag bei einem Spaziergang durch das alte viktorianische Viertel und dem Hafen und dem Besuch einer Steampunk Art Gallery. Das Highlight des heutigen Tages waren die Pinguine, die wir direkt am Campingplatz bei ihrer abendlichen Rückkehr von der Futterjagt im Pazifik in ihre Nester beobachten konnten ?. Leider konnten wir kein Foto machen, weil es schon so dunkel war und die Besitzerin des Campingplatzes genau aufgepasst hat, dass nicht mit Blitz fotografiert wird oder die Pinguine anderweitig gestört werden. Auf dem Weg nach Oamaru haben wir noch einen Stop bei den Elephant Rocks (riesige Kalksteinformationen auf einer Weide) gemacht.





